Die ideale Google Ads Account-Struktur erklärt
Ein Google Ads Account ist mehr als eine Sammlung von Kampagnen. Er ist die Architektur, die darüber entscheidet, ob Ihr Werbebudget effektiv eingesetzt oder weitgehend verschwendet wird. Im Jahr 2026 ist eine durchdachte Account-Struktur wichtiger denn je, da Googles Algorithmen zunehmend darauf angewiesen sind, wie Kampagnen, Ad Groups und Keywords organisiert sind, um relevante Signale zu erkennen und Smart Bidding effektiv arbeiten zu lassen. Ob Sie einen E-Commerce-Shop betreiben oder Leads für ein Dienstleistungsunternehmen generieren – die Grundlage Ihres Accounts bestimmt die Obergrenze Ihrer Ergebnisse.
In diesem Artikel erklären wir Schritt für Schritt, wie die ideale Google Ads Account-Struktur aussieht, welche Entscheidungen Sie auf jeder Ebene treffen und wie AdBrains diesen Prozess mithilfe proprietärer KI-Technologie vollständig automatisiert.
Warum die Account-Struktur so entscheidend ist
- Alle Produkte in einer Kampagne
- Breite Ad Groups ohne Fokus
- Keine negativen Keywords
- Manuelles bidding ohne Daten
- RSAs mit niedrigem Ad Strength
- Keine separate Brand-Kampagne
- Gemischte match types pro Ad Group
- Kampagnen pro Produkt/Dienstleistung/Ziel
- Fokussierte Ad Groups pro Thema
- Aktives Management negativer Keywords
- Smart Bidding mit tCPA oder tROAS
- RSAs mit hohem Ad Strength
- Separate Brand- und generische Kampagne
- Konsistente match type-Strategie
Viele Werbetreibende unterschätzen, wie stark die interne Organisation eines Google Ads Accounts die Performance beeinflusst. Ein schlecht strukturierter Account hat fragmentierte conversion-Daten, konkurrierende Keywords und Anzeigen, die nicht zur Suchabsicht der Nutzer passen. Das Ergebnis ist ein niedriger Quality Score, höherer CPC und schlechter ROAS.
Ein gut strukturierter Account hingegen lenkt den Algorithmus in die richtige Richtung. Smart Bidding funktioniert besser, wenn conversion-Pfade logisch organisiert sind, wenn pro Kampagne ausreichend conversions vorhanden sind und wenn die Relevanz von Keywords und Anzeigen hoch ist. Kurz gesagt: Die Struktur ist das Fundament, auf dem jegliche Automatisierung und Optimierung aufbaut.
Werbetreibende, die ihren Account restrukturieren, sehen in der Regel deutliche Verbesserungen bei nahezu allen wichtigen KPIs. Ein höherer CTR, niedrigerer CPA, besserer Quality Score und mehr erfasste conversions sind typische Ergebnisse einer durchdachten Neustrukturierung.
Die fünf Ebenen eines Google Ads Accounts
Ein Google Ads Account besteht aus fünf hierarchischen Ebenen. Jede Ebene hat ihre eigene Funktion und steuert die darunter liegenden Ebenen. Das Verständnis dieser Struktur ist für jeden unverzichtbar, der Google Ads ernsthaft betreiben möchte.
1. Account
Die Account-Ebene ist die äußerste Schicht. Hier richten Sie Abrechnung, Zeitzone und Zugriffsrechte ein. Innerhalb eines Google Ads Accounts können mehrere Kampagnen existieren. Für die meisten Unternehmen ist ein Account ausreichend, es sei denn, es müssen mehrere Marken oder Regionen verwaltet werden, die vollständig voneinander getrennt bleiben sollen.
2. Kampagne
Auf der Kampagnenebene legen Sie das Ziel, das Netzwerk (Suchnetzwerk, Display, Performance Max), das Tagesbudget und die bidding-Strategie fest. Dies ist auch die Ebene, auf der Sie geografisches Targeting, Spracheinstellungen und Anzeigenplanung verwalten. Eine gute Kampagnenstruktur gruppiert Kampagnen nach gemeinsamen Zielen, Budgets oder Produkten/Dienstleistungen.
3. Ad Group
Die Ad Group ist die Brücke zwischen Kampagne und Keyword. Eine Ad Group enthält eine Reihe eng verwandter Keywords und die dazugehörigen Anzeigen. Die goldene Regel lautet: ein Thema pro Ad Group. Dadurch wird maximale Relevanz zwischen Suchbegriff, Keyword, Anzeige und Landingpage sichergestellt, was den Quality Score direkt verbessert.
4. Keywords
Auf der Keyword-Ebene wählen Sie die Suchbegriffe, für die Sie erscheinen möchten, sowie die match types: broad match, phrase match und exact match. Jeder match type bietet einen anderen Grad an Kontrolle und Reichweite. Im Jahr 2026 wird broad match in Kombination mit Smart Bidding zunehmend als leistungsstarkes Duo eingesetzt – vorausgesetzt, die Account-Struktur und das conversion tracking sind solide.
5. Anzeigen (RSA)
Die Responsive Search Ad (RSA) ist das am häufigsten verwendete Anzeigenformat im Suchnetzwerk. Google kombiniert Überschriften und Beschreibungen automatisch, um die leistungsstärkste Kombination anzuzeigen. Ein hoher Ad Strength, relevante Keywords in den Überschriften und ein klarer Call-to-Action sind für eine effektive RSA unerlässlich.
Kampagnenstruktur: Wie organisieren Sie Ihre Kampagnen?
Die effektivste Grundregel ist die Trennung von Kampagnen nach Suchabsicht. Jemand, der einen Markennamen sucht, hat eine andere Absicht als jemand, der nach einem generischen Begriff sucht. Trennen Sie Brand- und Non-Brand-Traffic stets in separaten Kampagnen, damit Budgets und bidding-Strategien unabhängig voneinander gesteuert werden können.
Für einen Lead-Generation-Werbetreibenden wie Clima-Active.nl, der Angebotsanfragen für Klimaanlageninstallationen und Wärmepumpen generiert, ist es sinnvoll, Klimaanlage und Wärmepumpe in separaten Kampagnen zu führen. Suchabsicht, saisonale Muster und Marge pro Lead können sich erheblich unterscheiden. Mit separaten Kampagnen können Sie tCPA oder tROAS pro Dienstleistung festlegen und die Performance präzise verfolgen.
Performance Max (PMax)-Kampagnen sind 2026 fester Bestandteil nahezu jedes Google Ads Accounts. PMax ist jedoch kein Ersatz für eine durchdachte Suchnetzwerk-Struktur. Verwenden Sie PMax als Ergänzung zu Ihren bestehenden Suchkampagnen, mit klaren Asset Groups pro Produktkategorie oder audience, und stellen Sie sicher, dass Ihre Suchkampagnen durch negative Keywords geschützt sind, damit PMax und Suchnetzwerk sich nicht gegenseitig kannibalisieren.
Keywords und match types: eine strategische Entscheidung
| Match type | Reichweite | Kontrolle | Am besten geeignet für |
|---|---|---|---|
| Broad match | Sehr groß | Niedrig (KI-gesteuert) | Skalierung mit Smart Bidding, Entdeckung neuer Suchbegriffe |
| Phrase match | Mittel | Mittel | Spezifische Absicht mit etwas Flexibilität |
| Exact match | Klein | Hoch | Hochwertige Begriffe, Brand-Keywords, bewährte converter |
Ein bewährter Ansatz ist es, neue Keywords zunächst über phrase match oder broad match (mit ausreichenden Smart Bidding-Daten) zu testen und sie, sobald sie konsistent konvertieren, als exact match in einer separaten Kampagne oder Ad Group hinzuzufügen. So erhalten Sie sowohl Reichweite als auch Kontrolle.
Negative Keywords sind mindestens ebenso wichtig wie die Keywords selbst. Eine aktive Liste negativer Keywords verhindert, dass Ihr Budget für irrelevante Suchanfragen verschwendet wird. Verwalten Sie Ihre negativen Keywords sowohl auf Kampagnenebene als auch auf Ad-Group-Ebene für maximale Präzision.
Wichtige Best Practices für Ad Groups
- Maximal 10 Keywords pro Ad Group für optimale Relevanz
- Mindestens 3 RSAs pro Ad Group für ausreichendes Testmaterial
- Mindestens 1 gepinnte Überschrift mit dem primären Keyword
- Landingpage exakt auf das Thema der Ad Group abgestimmt
- Negative Keywords auf Ad-Group-Ebene zur Vermeidung von Überschneidungen
Wie AdBrains dies mit proprietärer KI automatisiert
Eine ideale Account-Struktur manuell aufzubauen und zu pflegen ist zeitaufwendig und fehleranfällig. AdBrains hat eine Suite von KI-Modulen entwickelt, die diesen Prozess vollständig automatisieren und sicherstellen, dass Ihre Account-Struktur stets optimal ist, ohne dass ein täglicher Review durch einen Account Manager erforderlich ist.
AdBrains' automatisiertes Search Term Mining analysiert täglich alle eingehenden Suchbegriffe auf Account- und Kampagnenebene. Irrelevante Suchbegriffe werden automatisch erkannt und als negative Keywords hinzugefügt, wodurch Budgetverschwendung kontinuierlich entgegengewirkt wird. Dies ist eine der wertvollsten Funktionen für Werbetreibende, die täglich große Mengen an Suchbegriffen verwalten.
Der Keyword Incubator ist ein weiteres zentrales Modul. Neue Keywords, die durch Search Term Mining oder strategische Recherche identifiziert werden, werden zunächst in einer separaten Inkubator-Kampagne platziert. Erst wenn ein Keyword ausreichend conversion-Daten gesammelt und sich bewährt hat, wird es automatisch in die Produktionskampagne überführt. Dies verhindert, dass unerprobte Keywords den Smart Bidding-Algorithmus stören.
AdBrains' RSA-Verbesserungssystem überwacht kontinuierlich die Ad Strength-Scores aller aktiven Anzeigen. RSAs mit dem Status POOR werden automatisch analysiert und neu geschrieben, wodurch die Anzeigenrelevanz im gesamten Account auf einem hohen Niveau gehalten wird. Gleichzeitig erkennt das Auto-Kampagnenerweiterungsmodul automatisch wachsende Suchbegriffe und erstellt auf Basis dieses Wachstums neue Ad Groups oder Kampagnen, sodass die Struktur organisch mit der Marktentwicklung skalieren kann.
Für die Optimierung der bidding-Strategie passt das automatische tCPA/tROAS-System die bidding-Strategien täglich auf Basis des aktuellen conversion-Volumens und der Margenziele an. Wenn eine Kampagne nicht genügend conversions für Smart Bidding aufweist, wechselt das Strategie-Wechselsystem automatisch auf eine sicherere Strategie und reaktiviert Smart Bidding, sobald das conversion-Volumen sich erholt. So ist die Account-Struktur nicht nur architektonisch solide, sondern befindet sich algorithmisch jederzeit in ihrem bestmöglichen Zustand.
Conversion tracking als Fundament der Struktur
Eine perfekte Account-Struktur ohne zuverlässiges conversion tracking ist ein Gebäude ohne Fundament. Smart Bidding-Strategien wie tCPA und tROAS sind vollständig von der Qualität der conversion-Signale abhängig, die sie erhalten. Je genauer die conversion-Daten, desto besser arbeitet der Algorithmus.
Im Jahr 2026 ist server-side tracking der Standard für seriöse Werbetreibende. Über ein server-side Google Tag Manager (sGTM)-Setup werden Enhanced Conversions möglich, First-Party-Datenpunkte werden angereichert und conversions sind weniger anfällig für Ad Blocker und Cookie-Beschränkungen. Werbetreibende, die server-side tracking implementieren, verzeichnen im Durchschnitt 24 % mehr erfasste conversions, was die Performance des Smart Bidding-Algorithmus erheblich verbessert.
Stellen Sie stets sicher, dass conversion tracking auf der richtigen Ebene eingerichtet ist. Legen Sie primäre conversions (Käufe, Leads) als bidding-conversions fest und sekundäre conversions (Seitenaufrufe, In-den-Warenkorb-Legen) als reine Beobachtungs-conversions. Dies verhindert, dass der Algorithmus auf weiche Signale optimiert, die wenig geschäftlichen Mehrwert darstellen.
Wichtige Erkenntnisse für den Aufbau der idealen Struktur
- Trennen Sie Brand und Non-Brand stets in separate Kampagnen
- Organisieren Sie Kampagnen nach Produkt, Dienstleistung oder Absicht, nicht nach Zufall
- Erstellen Sie thematische Ad Groups mit maximaler Keyword-Anzeigen-Relevanz
- Setzen Sie Smart Bidding auf Kampagnenebene mit realistischen tCPA- oder tROAS-Zielen ein
- Verwenden Sie Performance Max als Ergänzung zu, nicht als Ersatz für, Suchkampagnen
- Pflegen Sie aktiv Listen negativer Keywords auf Kampagnen- und Ad-Group-Ebene
- Stellen Sie zuverlässiges conversion tracking als Basis für jegliche Automatisierung sicher
Häufig gestellte Fragen zur Google Ads Account-Struktur
Wie viele Kampagnen sollte ein Google Ads Account haben?
Es gibt keine feste Norm. Die Anzahl der Kampagnen hängt von der Anzahl der Produkte oder Dienstleistungen, den verfügbaren Budgets und dem gewünschten Segmentierungsgrad ab. Als Faustregel gilt: Jede Kampagne sollte über ausreichend Budget verfügen, um mindestens 30 bis 50 conversions pro Monat zu generieren, damit Smart Bidding gut funktionieren kann. Zu viele Kampagnen mit zu wenig Budget pro Kampagne ist ein häufiger Fehler, der die Smart Bidding-Performance untergräbt.
Was ist der Unterschied zwischen einer Kampagne und einer Ad Group?
Eine Kampagne ist der äußere Container, der das Ziel, das Netzwerk, das Budget und die bidding-Strategie definiert. Eine Ad Group ist eine Unterebene innerhalb einer Kampagne, die Keywords und Anzeigen auf Basis eines gemeinsamen Themas gruppiert. Alle Ad Groups innerhalb einer Kampagne teilen das Budget und die bidding-Strategie dieser Kampagne.
Wie oft sollte ich meine Account-Struktur überprüfen?
Idealerweise bewerten Sie Ihre Account-Struktur vierteljährlich oder nach wesentlichen Änderungen wie dem Hinzufügen neuer Produkte, dem Wechsel von bidding-Strategien oder dem Launch neuer Landingpages. In der Praxis ist eine kontinuierliche Überwachung durch automatisierte Tools, wie die KI-Module von AdBrains, effektiver als periodische manuelle Reviews.
Ist Performance Max ein Ersatz für Suchnetzwerk-Kampagnen?
Nein. Performance Max ist ein ergänzender Kampagnentyp, der darauf ausgelegt ist, die Reichweite über alle Google-Kanäle hinweg zu maximieren, einschließlich Suchnetzwerk, Display, YouTube, Gmail und Maps. Er ersetzt keine gezielten Suchnetzwerk-Kampagnen mit thematischen Ad Groups und spezifischen Keywords. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn PMax und Suchkampagnen nebeneinander existieren, mit klarer Abgrenzung durch negative Keywords und Asset-Group-Struktur.
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