Search Partners Network: Ausschalten oder Anlassen? Der vollständige Leitfaden für 2026

Kategorie

Google Ads

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Geschrieben von

Adbrains

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Veröffentlichungsdatum

19. Juli 2026

Fast jede Google Ads-Kampagne ist standardmäßig so eingerichtet, dass Anzeigen sowohl in der Google-Suche als auch im Search Partners Network geschaltet werden. Viele Werbetreibende akzeptieren diese Einstellung, ohne einen zweiten Gedanken daran zu verschwenden. Dabei ist dies eine der wirkungsvollsten – und gleichzeitig am meisten unterschätzten – Einstellungen in Ihrer Kampagnenkonfiguration. Die Frage lautet nicht einfach „ausschalten oder anlassen?", sondern vielmehr: Wann arbeitet das Search Partners Network zu Ihren Gunsten, und wann zieht es Ihrem Budget still und leise das Geld aus der Tasche? In diesem Artikel analysieren wir das Network vollständig, geben konkrete Empfehlungen nach Unternehmenstyp und zeigen, wie AdBrains AI diese Entscheidung täglich automatisch auf Basis harter Daten trifft.

Was genau ist das Search Partners Network?

Das Search Partners Network ist eine Sammlung von Websites außerhalb von Google.com, die eine Suchfunktion anbieten und darin Google-Anzeigen anzeigen. Dabei handelt es sich um große Nachrichtenseiten mit einer internen Suchleiste, Vergleichsplattformen, Verzeichnisse und andere Websites, die Suchanzeigen über eine Partnerschaft mit Google einbinden. Wenn jemand auf einer dieser Partnerseiten nach einem Begriff sucht, der Ihren Keywords entspricht, kann Ihre Anzeige dort erscheinen – genau wie auf Google.com selbst.

In der Praxis bedeutet dies, dass Ihre Reichweite erheblich steigen kann, ohne zusätzliche Keywords hinzufügen zu müssen. Google weist das Search Partners Network als separate Zeile in Ihren Kampagnenstatistiken aus, wenn Sie nach „Netzwerk (mit Search Partners)" segmentieren. Dies ist eine entscheidende Erkenntnis, die viele Werbetreibende übersehen: Die Daten sind vorhanden, aber Sie müssen aktiv danach suchen, um zu verstehen, was das Network tatsächlich beiträgt.

Was das Network von Display- oder YouTube-Werbung unterscheidet, ist die Nutzerintention. Im Search Partners Network sucht jemand aktiv nach etwas – genau wie auf Google.com. Dies macht die Qualität des Traffics theoretisch mit regulärem Suchtraffic vergleichbar, obwohl es in der Praxis wichtige Nuancen gibt, die bestimmen, ob sich das Network für Ihre spezifische Situation lohnt.

Wann liefert das Search Partners Network Ergebnisse?

Ob das Search Partners Network aktiviert werden sollte, hängt stark von Ihrer Branche, Ihren Zielen und der Reife Ihrer Kampagnen ab. Anhand der Branchen-Benchmarks für 2026 zeichnen sich klare Muster ab. Für E-Commerce-Unternehmen im Bereich Online-Kurse und digitale Produkte – wie etwa ToetsJeKennis.nl – schneidet das Search Partners Network im Durchschnitt besonders gut ab. Nutzer, die auf Vergleichsseiten oder Bildungsportalen nach „Prüfungstraining" oder „Online-Buchhaltungskurs" suchen, befinden sich in exakt derselben Kaufphase wie bei einer identischen Suche auf Google.com.

Für Lead-gen-Kampagnen im Installationsbereich sehen wir ähnlich positive Ergebnisse. Clima-Active.nl, das Klimaanlagen- und Wärmepumpeninstallationen anbietet, profitiert davon, dass Menschen auf energiebezogenen Vergleichsseiten und Heimwerkerplattformen aktiv nach Installateuren suchen. Die Kaufabsicht ist hoch, der Wettbewerb auf diesen Partnerplattformen ist häufig geringer als auf Google.com selbst, und dies schlägt sich direkt in einem niedrigeren Cost per Lead nieder.

Situationen, in denen das Search Partners Network typischerweise Ergebnisse liefert:

  • Keywords mit hoher Kaufabsicht, bei denen der Nutzer unabhängig von der Plattform aktiv nach einer Lösung sucht.
  • Nischenprodukte oder -dienstleistungen, bei denen die Zielgruppe neben Google.com auch spezifische Plattformen konsultiert.
  • Kampagnen mit begrenztem Suchvolumen auf Google.com, bei denen zusätzliche Reichweite über Partner wertvoll ist.
  • Branchen mit vergleichsweise geringem Wettbewerb auf Partnerplattformen, was zu niedrigeren CPCs führt.
  • Auf Brand Awareness ausgerichtete Search-Kampagnen, bei denen zusätzliche impressions das Top-of-Mind-Bewusstsein steigern.

Wann ist das Search Partners Network eine Budgetverschwendung?

Es gibt auch klare Szenarien, in denen das Search Partners Network systematisch unter den Erwartungen bleibt. In Branchen wie B2B SaaS, Finanzdienstleistungen und Versicherungen liegen die CPA-Werte bei Search Partners im Durchschnitt höher als auf Google.com selbst. Die Erklärung ist vielschichtig: Die Traffic-Qualität unterscheidet sich subtil, die Relevanz der Landing Page ist im Partner-Kontext manchmal geringer, und der Nutzer befindet sich auf einer Partnerseite möglicherweise in einer anderen Gedankenwelt als auf Google.com.

Als Faustregel gilt: Je höher Ihr Anzeigenbudget und je enger Ihre CPA-Ziele, desto kritischer müssen Sie die Netzwerkperformance bewerten. Eine Kampagne mit einem Target CPA von 15 €, die auf Google.com 13 € erreicht, aber auf Search Partners 22 €, verliert strukturell Geld mit dem Partner-Anteil. Das mag wie eine kleine Abweichung wirken, aber im großen Maßstab bedeutet es erhebliche Budgetverschwendung, die Ihre Ergebnisse direkt untergräbt.

AdBrains AI: tägliche Netzwerkoptimierung ohne manuellen Aufwand

Die manuelle Analyse des Search Partners Network ist zeitaufwendig und wird in der Praxis selten systematisch durchgeführt. Die meisten Agenturen und Werbetreibenden überprüfen dies bestenfalls monatlich, wodurch suboptimale Situationen wochenlang oder monatelang bestehen bleiben, bevor Maßnahmen ergriffen werden. AdBrains hat dies grundlegend verändert, indem das Netzwerkmanagement durch unsere eigene proprietäre KI-Technologie vollständig automatisiert wurde.

Unsere AI analysiert täglich, pro Kampagne, die Performance des Search Partners Network im Vergleich zu Google Search. Auf Basis vorkonfigurierter Schwellenwerte für CPA, ROAS und Conversion-Volumen entscheidet das System automatisch, ob Search Partners aktiv bleiben oder deaktiviert werden sollen. Dies ist keine einfache Regel basierend auf einem einzigen Messwert: Die AI gewichtet mehrere Signale gleichzeitig – darunter das jüngste Conversion-Volumen zur Sicherstellung der statistischen Zuverlässigkeit, den Trend der vergangenen sieben Tage und die relative Performance im Vergleich zur Google Search-Komponente derselben Kampagne.

Jede Änderung, die die AI vornehmen möchte, wird zunächst von unserem Multi-Agenten-Verifizierungssystem validiert. Vier unabhängige KI-Agenten bewerten die vorgeschlagene Optimierung, bevor sie ausgeführt wird. Dies verhindert, dass ein statistisches Rauschen – wie ein vorübergehender Conversion-Spike oder ein Messfehler im conversion tracking – zu einer unnötigen Änderung der Kampagneneinstellungen führt.

Für Kunden wie ToetsJeKennis.nl bedeutet dies in der Praxis, dass die AI erkannt hat, dass Search Partners bei Kampagnen rund um bestimmte Prüfungskategorien konstant niedrigere CPAs liefern, und diese Einstellung aktiv hält. Gleichzeitig wird das Network für Kampagnen, die auf allgemeinere Begriffe abzielen und bei denen die Partnerdaten einen höheren CPA zeigen, automatisch deaktiviert – ohne dass der Account Manager manuell eingreifen muss.

Für Clima-Active.nl analysiert die AI zusätzlich die Saisonalität der Search Partners Performance. In Zeiten hoher Wärmepumpennachfrage, wie etwa im frühen Frühjahr, performen Partner konstant besser, weil energiebezogene Vergleichsplattformen mehr Besucher anziehen. Die AI erkennt dieses Muster und optimiert die Einstellung proaktiv – noch bevor CPA-Daten eine manuelle Intervention auslösen würden.

Die server-side-Signalanreicherung, die AdBrains über unsere eigene sGTM-Infrastruktur einsetzt, spielt dabei ebenfalls eine Rolle: Da Conversion-Signale mit First-Party-Daten angereichert werden, ist die Steuerung durch Googles Smart Bidding präziser, und die AI kann zuverlässigere Schlussfolgerungen über den tatsächlichen Wert von Search Partners-conversions ziehen.

Übersicht: Search Partners ein oder aus je nach Kampagnentyp

Kampagnentyp / Branche Empfohlene Einstellung Hauptgrund
Online-Kurse / E-Learning (z. B. ToetsJeKennis.nl) An (überwachen) Bildungsportale und Vergleichsseiten ziehen Traffic mit Kaufabsicht an
Installations-Lead-gen (z. B. Clima-Active.nl) An (überwachen) Energievergleichsseiten liefern hochwertige Angebotsanfragen
E-Bikes / Elektrofahrräder (z. B. E-4motion.com) Testen, dann entscheiden Fahrrad- und Mobilitätsportale können relevant sein, variiert jedoch je Marke
B2B SaaS / Software Aus Partner-Traffic konvertiert in komplexen B2B-Funnels im Durchschnitt schlechter
Finanzdienstleistungen Aus oder engmaschig überwacht CPA-Index bei Search Partners liegt im Durchschnitt über Google Search
Brand-Keyword-Kampagnen An Zusätzliche Markensichtbarkeit bei niedrigem CPC und hoher Qualität

Die obige Tabelle ist eine Orientierungshilfe, keine absolute Regel. Jede Kampagne verdient eine eigene Analyse auf Basis tatsächlicher Daten. Nutzen Sie die Tabelle als Ausgangspunkt für Ihre Bewertung, nicht als endgültiges Urteil.

Praktische Schritte zur Bewertung des Search Partners Network

Bereit, die Performance Ihrer eigenen Search Partners zu bewerten? Nachfolgend finden Sie einen konkreten Schritt-für-Schritt-Plan, den Sie direkt in Ihrem Google Ads-Konto anwenden können – geeignet sowohl für erfahrene Werbetreibende als auch für Marketer, die tiefer in dieses Thema einsteigen möchten.

  1. Schritt 1 — Daten sammeln: Legen Sie Ihren Berichtszeitraum auf mindestens neunzig Tage fest, um statistisch zuverlässige Schlussfolgerungen ziehen zu können. Kurze Zeiträume bringen zu viel Rauschen mit sich.
  2. Schritt 2 — Nach Netzwerk segmentieren: Nutzen Sie die Segmentierungsfunktion in Google Ads, um die Performance pro Kampagne zwischen Google Search und Search Partners aufzuteilen.
  3. Schritt 3 — CPA und ROAS vergleichen: Notieren Sie den Unterschied im CPA oder ROAS zwischen beiden Netzwerken pro Kampagne. Ist die Differenz für Search Partners in negativer Richtung größer als fünfzehn Prozent, ist die Deaktivierung eine ernstzunehmende Option.
  4. Schritt 4 — Conversion-Volumen prüfen: Hat das Search Partners-Segment im Analysezeitraum weniger als zwanzig conversions, warten Sie länger, bevor Sie ein endgültiges Fazit ziehen, oder gewichten Sie die Daten weniger stark.
  5. Schritt 5 — Entscheidung pro Kampagne treffen: Aktivieren oder deaktivieren Sie Search Partners individuell pro Kampagne. Treffen Sie keine pauschale Entscheidung für das gesamte Konto.
  6. Schritt 6 — Vierteljährlich neu bewerten: Die Performance des Partner-Netzwerks kann sich durch Saisonalität, neue Partnerseiten oder Veränderungen im Suchverhalten ändern. Planen Sie eine vierteljährliche Überprüfung ein.

Dieser Schritt-für-Schritt-Plan bietet Ihnen eine solide Grundlage für die manuelle Bewertung. Wenn Sie diesen Prozess vollständig automatisieren und täglich statt vierteljährlich durchführen möchten, ist der KI-gestützte Ansatz von AdBrains der logische nächste Schritt.

Häufig gestellte Fragen zum Search Partners Network

Kann ich bestimmte Search Partner-Websites ausschließen?

Nein, Google bietet derzeit keine Funktionalität, um einzelne Partnerwebsites innerhalb des Search Partners Network auszuschließen oder gezielt anzusteuern. Es handelt sich um eine Alles-oder-Nichts-Entscheidung auf Kampagnenebene. Dies ist eine der wesentlichen Einschränkungen des Netzwerks und ein Hauptgrund, warum die Gesamtperformance des Netzwerks so wichtig zu überwachen ist. Wenn die aggregierten Daten unzureichende Ergebnisse zeigen, ist die Deaktivierung des Netzwerks die einzige verfügbare Option.

Beeinflusst das Search Partners Network meinen Quality Score?

Der Quality Score wird von Google primär auf Basis der Performance auf Google.com selbst berechnet. Die Performance im Search Partners Network wird daher nicht direkt einbezogen. Ein niedrigerer CTR bei Partnern könnte theoretisch über historische Daten die allgemeine Account-Gesundheit beeinflussen, aber dies ist ein indirekter und begrenzter Effekt. Es besteht kein Grund, die Deaktivierung des Netzwerks für Kampagnen zu scheuen, die dort schlecht performen.

Funktioniert das Search Partners Network bei Performance Max-Kampagnen anders?

Performance Max (PMax)-Kampagnen haben eine eigene Netzwerklogik und sind nicht direkt mit traditionellen Search-Kampagnen vergleichbar. PMax verteilt sich automatisch auf mehrere Kanäle, darunter Search, Display, YouTube und Shopping. Das Search Partners Network ist auch innerhalb von PMax verfügbar, aber die Steuerungsmöglichkeiten sind noch begrenzter als bei regulären Search-Kampagnen. Auch für PMax ist eine Netzwerksegmentierung über Berichte möglich, die Optimierungsoptionen pro Netzwerk sind jedoch minimal.

Sollte ich Search Partners aktivieren, wenn ich gerade mit Google Ads anfange?

Für Einsteiger ist es generell empfehlenswert, das Netzwerk aktiv zu lassen und die Performance nach den ersten neunzig Tagen mithilfe der Netzwerksegmentierung zu bewerten. Googles Standardeinstellung lautet „einschließlich Search Partners", und für viele Branchen liefert dies zusätzliche Reichweite ohne zusätzliche Kosten pro Klick. Sobald Ihre Kampagnen ausreichend Conversion-Daten gesammelt haben, ist es an der Zeit, die Netzwerkaufteilung zu analysieren und eine gezielte Entscheidung zu treffen. Ein durchdachter Ansatz ist dabei essenziell: Folgen Sie den Standardeinstellungen nicht blind, sondern bewerten Sie sie aktiv.

Welchen Einfluss hat das Search Partners Network auf meine Smart Bidding-Strategie?

Smart Bidding berücksichtigt theoretisch die Conversion-Wahrscheinlichkeit pro Netzwerk bei der Gebotssteuerung. In der Praxis ist die Transparenz hierüber begrenzt. Bei Kampagnen mit ausreichendem Conversion-Volumen – mehr als fünfzig conversions pro Monat – ist Smart Bidding in der Lage, Gebote für Search Partners zu optimieren. Bei geringerem Volumen ist manuelles oder KI-gesteuertes Netzwerkmanagement effektiver, als blind auf die automatische bidding-Logik zu vertrauen. Genau deshalb ergänzt die automatische tCPA- und tROAS-Optimierung von AdBrains die integrierten Smart Bidding-Mechanismen von Google.

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